Der Kopflose Weg
Eine Methode der Selbst-Erforschung
von Douglas Harding entwickelt
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Aus dem Zeitlosen in die Zeit schauen

Erläuterungen von Richard Lang

Sieh dir eine Video-Präsentation dieses Experiments an

Schau auf deine Uhr. Da ist das Gesicht der Zeit. Indem sich die Hände der Uhr im Kreis drehen, zeigen sie das Verstreichen der Stunden und Minuten an. Dort ist alles Veränderung.

 

 

 

 

 

 

 

 

Schau nach innen auf dich selbst – kein Gesicht hier. Keine Furchen und Falten hier, die das Verstreichen der Stunden, Tage oder Jahre anzeigen könnten. Hier gibt es keine Veränderung – keine Zeitangabe in diesem Einen.

Hole die Uhr ganz nah zu dir heran – sie verschwindet. Zeit dort weicht dem Zeitlosen hier.

Deute mit einem Zeigefinger auf das Gesicht einer Uhr und mit dem anderen auf dein zeitloses Nicht-Gesicht. Zeit dort zu Zeitlosigkeit hier.

Wie spät es ist, hängt davon ab, wo in der Welt du dich befindest. Zur Mittagszeit in London ist es sieben Uhr morgens in New York, vier Uhr morgens in San Francisco und Mitternacht in Neuseeland. Die Welt hat ihre Zeitzonen.

Wie spät ist es genau da, wo du bist?

In dieser „Zone“ gibt es keine Zeit. Hier, in der Mitte aller Zeitzonen, bist du das Zeitlose Eine – auf immer zeitlos, doch immer auch voll von Zeit.

An allen Dingen nagt der Zahn der Zeit. Dinge leiern aus, bekommen Risse und gehen kaputt; Gesichter bekommen Falten, Körper versteifen sich, die Sehkraft der Augen lässt nach, Ohren hören nicht mehr so gut… Aber triffst du auf solche Spuren der Zeit in deinem wahren Sein? Ich nicht. Mein Nicht-Gesicht ist genauso faltenlos wie bei meiner Geburt. Oder Nicht-Geburt. Mein Nicht-Körper ist immer noch vollkommen beweglich, meine Stille vollkommen hörbar, mein Auge vollkommen klar…

Sieh die Videoaufnahme zu diesem Experiment

Zitate
Welch eine sofortige Ressource, so Furcht einflößend wie vertraut und so mysteriös wie verfügbar, haben wir genau hier! Welch eine Medizin gegen den Tod, welch immerwährende Zuflucht befindet sich im Innersten unseres Herzens, sichtbar ausgebreitet, bereit, alles aufzunehmen und sich um alles zu kümmern! Und gegeben wird sie uns JETZT in ihrer ganzen Fülle und Tiefe – wie inkompetent oder unwürdig wir auch sein mögen, egal in welcher Stimmung wir sind, und genau dann, wenn wir sie am dringendsten benötigen. Douglas Harding

Wenn du alt wirst, was ist die Medizin? Lebe einfach, wo es nichts alt zu werden gibt. Der Kerl im Spiegel altert schnell. Nicht so hier. Douglas Harding

Ein Mensch, der sich wirklich und wahrhaftig in seinen Grund begibt, empfindet, als ob er dort gewesen ist durch Ewigkeit hindurch. Tauler

Sankt Paulus spricht: „Freut euch in Gott alle Zeit!“. Der freut sich alle Zeit, der sich über der Zeit und außerhalb der Zeit freut. Meister Eckhart

Nehme ich aber das Nun, so begreift das alle Zeit in sich. Das Nun, in dem Gott die Welt erschuf, das ist dieser Zeit so nahe wie das Nun, in dem ich jetzt spreche, und der Jüngste Tag ist diesem Nun so nahe wie der Tag, der gestern war. Meister Eckhart

Nichts hindert die Seele so sehr an der Erkenntnis Gottes wie Zeit und Raum. Zeit und Raum sind Stücke, Gott aber ist Eines. Soll daher die Seele Gott erkennen, so muss sie ihn erkennen oberhalb von Zeit und Raum. Meister Eckhart

Der innere Mensch befindet sich weder in Zeit noch Raum, sondern schlicht und einfach in der Ewigkeit. Meister Eckhart

Wir haben unmittelbares Wissen über das ewige Leben. Meister Eckhart

Bevor Abraham war, bin ich (Joh 8,58). Jesus

Wenn Du nicht an Gut und Böse denkst, weder an Richtig noch an Falsch, wenn Du Dich auf überhaupt keinerlei Denk-Kategorien stützt, …was ist dann Dein ursprüngliches Gesicht vor Deiner Geburt (und noch vor der Geburt Deiner Eltern)? Hui-neng

Denn so lang du das nicht hast, dieses: stirb und werde! Bist du nur ein trüber Gast auf der dunklen Erde. Goethe

Zu sterben ist anders, als alle vermuten, und beglückender. Walt Whitman

Wer nicht stirbt, bevor er stirbt, verdirbt, wenn er stirbt. Jacob Böhme

Was gesät wird, ist vergänglich, was auferweckt wird, ist unvergänglich. Paulus

Wenn sich dieses Vergängliche mit Unvergänglichkeit bekleidet und dieses Sterbliche mit Unsterblichkeit, dann wird der Tod vom Sieg verschlungen. O Tod, wo ist dein Stachel? O Grab, wo ist dein Sieg? Paulus

Was geboren wird, muss sterben. Wer wurde geboren? Waren Sie es? Wenn Sie sagen, Sie waren es, von wessen Geburt reden Sie dann? Es ist der Körper, der geboren wurde und der sterben wird. Wie könnten Geburt und Tod das ewige Selbst berühren? Ramana Maharshi

Sei tot, während du lebst, völlig erstorben; und handle, wie du willst, und alles ist gut. Bunan

Gott zu lieben bedeutet, kein Ich zu haben, ohne Geist zu sein, ein „Toter“ zu werden, von den beengenden Motivierungen des Bewusstseins frei zu sein. D.T. Suzuki

Wirklichkeit willst du, unverschleiert? Wähle den Tod!
Nicht den Tod, der dich zu Grabe trägt –
Den Tod, der eine Wandlung ist,
Damit du endlich eins wirst mit dem Licht. Rumi

Wenn du das Hierher zeigen-Experiment noch nicht gemacht hast…

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