Der Kopflose Weg
Eine Methode der Selbst-Erforschung
von Douglas Harding entwickelt
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HIERHER ZEIGEN

Erläuterungen von Richard Lang

Siehe die Video-Präsentation dieses Experiments

Wer bist du wirklich? Gemeint ist nicht, wer du in den Augen anderer Leute, im Bild des Spiegels oder nach deinen ungeprüften Überzeugungen bist. Wer bist du wirklich, nach deiner eigenen, unmittelbaren Erfahrung?

Große spirituelle Lehrer sagen, dass du nicht dein Erscheinungsbild bist – tief innen, verborgen, näher bei dir als dein Atem, bist du offene Kapazität für die Welt. Um diese wunderbare Wahrheit über dein Selbst zu entdecken, so sagen die Lehrer, musst du direkt und unschuldig schauen, so wie Kinder es tun. Wohin schaust du? Genau auf dein Selbst, auf den Betrachter. Wann? Jetzt. Das folgende Experiment zeigt dir, wie es geht.

Was du in der Welt wahrnimmst, sind vielfältige Erscheinungen. Sie sind von dir entfernt, und es handelt sich um
Dinge, um Objekte deiner Wahrnehmung. Lenke nun deine Aufmerksamkeit auf Dinge, indem du auf sie zeigst. (Die folgenden Bilder dienen nur zur Anleitung. Es ist zwingend erforderlich, das Experiment wirklich DURCHZUFÜHREN.)

pointing at plantZum Beispiel kann ich Form und Farbe dieses Raums sehen, …

pointing-footForm und Farbe meines Fußes, ...

pointing-kneemenes Knies, ...  

pointing-chestminer Brust.

In all diesen Fällen ist meine Aufmerksamkeit nach außen gerichtet, auf Objekte.


pointing-homeNun zeige dahin, wo andere dein Gesicht sehen.

Was siehst du? Du hast deine Aufmerksamkeit um 180˚ gedreht, weg von den Objekten da draußen, hin zu Dir, dem Subjekt, zu dem Ort, aus dem heraus du schaust. Siehst du dein Gesicht? Siehst du hier irgendetwas – Farben oder Formen?

Ich finde hier, wohin mein Finger zeigt, da wo andere mein Gesicht sehen, keine Farbe oder Form. Ich finde einen offenen Raum, eine grenzenlose Kapazität und Bewusstheit. Diese offene Kapazität ist leer, klar und transparent. Sie ist still, wach und bewusst.

Zugleich ist sie gefüllt mit all den Erscheinungen der Welt: meinem Finger, der Szenerie dahinter, Geräuschen, Körperempfindungen, Gefühlen, ...

Jetzt sehe ich, wer ich wirklich bin. Ich sehe das grenzenlose Eine in meinem tiefsten Inneren, das All-Eine, in dem die Welt sich abspielt.

Was findest
du? Schaust du auch heraus aus diesem weit offenen, alles umfassenden, kristallklaren Bewusstsein?

Fahre fort mit einem anderen Experiment

Siehe Douglas Harding's Beschreibung seines ersten Sehens

Zitate (gesammelt von Douglas Harding

1. Wonach schauen?

Wie der leere Himmel hat Es keine Grenzen, und doch ist Es genau hier, immer tiefgründig und klar. Yung-chia Hsuan-cheh

..., aber das, was wirklich wichtig für sie ist und dem Menschen nahe ist, nämlich ihr eigenes Selbst, das haben sie übergangen, und sie kennen ihr eigenes Selbst nicht.
Rumi

Unsere leere Natur zu schauen, Nichtheit zu schauen, dies ist das wahre Sehen, dies ist das ewige Sehen. Shen-hui

Es ist, als gäbe es in der Mitte unseres Wesens ein Nicht-Wesen. Konfuzianer nennen es den Mittelpunkt der Leere, die Buddhisten die Terrasse des Lebens, die Taoisten das Land der Ahnen oder den dunklen Pass oder den Raum des ehemaligen Himmels. 
Das Geheimnis der Goldenen Blume

Tritt ein in die Mitte des Nichts. Krieche soweit du kannst in die Wahrheit deines Nichts hinein, und nichts kann dich mehr beunruhigen.
Molinos

Wer erwacht, löst sich auf und schwindet dahin.
Rumi

Ich bin das Licht, durch das ich sehe, und dieses Licht ist das Licht Gottes. Ich sehe Gott mit dem Licht Gottes. Ich sehe Gott mit Gott. Ich bin das Licht, durch das ich sehe, und sonst nichts. Ruysbroeck

Denn auf den Grund der Seele kann kein Flecken jemals fallen.
Meister Eckhart

Der niederen Seele, die sich darauf beschränkt, den Garten zu bewundern, bleibt das Gesicht des Gärtners vorenthalten. Rumi

Es gibt keinen Grund mehr zu glauben, wenn man die Wahrheit sieht. Al-Alawi

Der wahre Heilige ist Er, der die Form des Formlosen dem eigenen Sehen enthüllt, der den einfachen Weg lehrt, Ihn zu erreichen.
Kabir

Doch der Mensch, der stolze Mensch, In kleine, kurze Majestät gekleidet – Vergessend, was am mindesten zu bezweifeln: Sein gläsern Element. Shakespeare

Warum willst du wissen, was du sein wirst, wenn du stirbst, wenn du noch nicht weißt, was du jetzt bist? Ramana Maharshi

Alle Kreaturen sind ein reines Nichts. Meister Eckhart

In Wahrheit gibt es nur ein einziges Licht, das durch verschiedene Fenster scheint ... Alle diese Lichtstrahlen gehen aus ein und derselben Sonne hervor. Rumi

Ehedem vor der Geburt von Vater und Mutter ... bestand er ... Also wird er Ur-Antlitz genannt. Dieser Geist ist von Anbeginn von lauterster Reinheit. Wird dieser Leib geboren, so wird jener nicht neu erschaffen; und stirbt dieser Leib, geht er nicht zugrunde. Er trägt kein Merkmal von männlich oder weiblich, noch hat er eine Färbung von gut oder böse. Da kein Gleichnis ihn erreicht, wird er Buddha-Wesen genannt. Indessen, Zehntausende von Gedanken und Vorstellungen entstehen aus diesem Selbst-Wesen gleichwie Wogen im großen Meer, gleichwie Abbilder in einem Spiegel. Wollt ihr zur Erleuchtung gelangen, müsst ihr daher vor allem in den Urquell blicken, dem die Gedanken entspringen. Dharma-Worte des Bassui

2. Wohin schauen, wo nachschauen?\

Die erste der berühmten Drei Pforten, oder Drei Fragen, von Zen-Meister Ts'ung-yueh war: „Wo ist deine Selbst-Natur?"

Nicht sehend, wie nah es ist, suchen sie es in weiter Ferne. Wie schade! Sie gleichen dem, der inmitten des Wassers flehend seinen Durst hinausschreit.
Hakuin

Kehr endlich heim zum Ursprung deines Ursprungs.

Magst du auch wie das Kind der Erde erscheinen,

Bist du doch der Sohn der Perlen der Gewissheit,

Der treue Hüter des Schatzes des göttlichen Lichts:

Kehr endlich heim zum Ursprung deines Ursprungs. Rumi

Der Weise weist Jenes zurück und nimmt Dieses an. Lao-tzu

Kein Mensch war je verloren, außer, er hatte sich zu dauerhaft außerhalb angesiedelt, nachdem er seinen Urgrund verlassen hatte ... Viele haben Licht und Wahrheit gesucht, jedoch nur dort, wo sie nicht sind. Schließlich gehen sie so weit hinaus, dass sie nie wieder zurückkommen und ihren Weg nach innen finden. Gott ist innen, wir sind außen. Gott ist zu Hause, wir sind Fremde.
Meister Eckhart

Eine Menge Leute glauben, sie hätten hier ein Wesen der Kreatur und dort besäßen sie ein göttliches Wesen. Das kann nicht sein. Wisset, dass darin sich viele Leute täuschen.
Schwester Kathrei gegenüber ihrem Beichtvater Meister Eckhart

Die Leute sagen oft zu mir: Bittet für mich. Da denke ich: Warum geht ihr heraus? Warum bleibt ihr nicht bei euch selbst und greift in euer eigenes Gut? Ihr tragt doch alle Wahrheit wesenhaft in euch. Meister Eckhart

Solange irgendetwas an der Seele klebt, wie klein es auch sei, ... so sehet ihr Gott nicht. ... Soll die Seele Gott erkennen, so muss .. das ohne Bild und ganz unmittelbar geschehen. Meister Eckhart

Jesus spricht: „Wenn die, die euch vorangehen, zu euch sagen: ‚Siehe, im Himmel ist das Königreich!’, dann werden euch die Vögel des Himmels zuvorkommen. Wenn sie zu euch sagen: ‚Es ist im Meer’, dann werden euch die Fische zuvorkommen. Vielmehr: Das Königreich ist innerhalb von euch ...“ (Logion 3) Thomasevangelium

Man wird auch nicht sagen: Siehe, hier ist es!, oder: Da ist es! Denn siehe, das Reich Gottes ist mitten unter euch. (Luk 17,21) Jesus

Entzünde Licht im gesegneten Land so nah. Hui Ming Ching

Wenn du verstehst, dass jene Namen und Formen leere Schalen ohne jeden Inhalt sind und dass das Reale namenlos und formlos ist, reine Lebensenergie, Licht des Bewusstseins, dann hast du den Frieden gefunden und bist eingetaucht in die tiefe Stille der Wirklichkeit. Nisargadatta Maharaj

Würden die Pforten der Wahrnehmung gereinigt, so erschiene dem Menschen alles, wie es ist: unendlich. Denn der Mensch hat sich selbst eingesperrt, so dass er alle Dinge nur mehr durch die schmalen Ritzen seiner Höhle sieht. Blake

Solch Lebens-Wasser quillt in deinem Kopf und deinen Augen:

Widme dich diesem Kopf – doch du hast zwei davon!

Dein Kopf aus Staub entstammt der Erde, dein reiner Kopf dem Himmel. Rumi


Was also ist Geist? Der Geist des Hier und Jetzt. Und Gott? Der Gott des Hier und Jetzt. Plotin

3. Wie schauen?

Die Unwissenden lehnen ab, was sie sehen, nicht was sie denken; die Weisen lehnen ab, was sie denken, nicht was sie sehen. Huang-po

Betrachte die Dinge, wie sie sind, und achte nicht auf andere Leute.
Huang-po

Wer das Kind den Zweifel lehrt,

Wird von Grab und Tod verheert.

...

Wer bezweifelt, was er sieht,

Glaubt euch nie, trotz aller Müh’. Blake

Der Weise sieht und hört immer nur das, was ein Kind sieht und hört. Lao-tzu

Da draußen die vielen Gesichter, aber hier der einzige Kopf von allen. Wenn wir uns doch nur aus eigenem Antrieb oder mit der glücklichen Hilfe der Athene umdrehen könnten, dann würden wir nach innen schauen und hier das Selbst und Gott und das Ganze finden.
Plotin

Wer das Reich Gottes nicht annimmt wie ein Kind, wird nicht hineinkommen. (Mark 10,15) Jesus

Jesus spricht: „Der Mensch, alt in seinen Tagen, wird nicht zögern, ein kleines Kind von sieben Tagen über den Ort des Lebens zu befragen, und er wird leben.“ (Logion 4)
Thomasevangelium

Jeder unter dem Himmel sagt, dass unser Weg in hohem Masse wie eine Torheit ist. Aber nur weil es großartig ist, scheint es eine Torheit zu sein. Denn was die Dinge betrifft, die keine Torheit zu sein scheinen – nun, ihre Kleinheit steht außer Frage!
Lao-tzu

Man kann Gott nicht sehen außer mit Blindheit, noch erkennen außer mit Unkenntnis, noch verstehen außer ohne den Verstand. Meister Eckhart

Die für uns wichtigsten Aspekte der Dinge sind durch ihre Einfachheit und Alltäglichkeit verborgen. … Und das heißt: das, was, einmal gesehen, das Auffallendste und Stärkste ist, fällt uns nicht auf.
Wittgenstein

In Wahrheit befindet sich der Durchschnittsmensch in einem Halbschlaf, während er glaubt, wach zu sein. Mit „Halbschlaf“ meine ich, dass er mit der Wirklichkeit nur teilweise in Verbindung steht; das meiste von dem, was er für Wirklichkeit hält (au
ßerhalb oder innerhalb seiner selbst), ist eine Reihe von Fiktionen, die sein Geist konstruiert. Er ist sich der Wirklichkeit nur soweit bewusst, als es sein soziales Leben notwendig macht. […] Es ist eine Tatsache, dass ich zu sehen glaube – aber nur Worte sehe; dass ich zu fühlen glaube, aber die Gefühle nur denke. Der Mensch, der alles gedanklich verarbeitet, ist der Entfremdete. Erich Fromm

Wir sollten den Gedanken, Gewohnheiten und Meinungen der Menschen in der Welt als gänzlich Fremde begegnen, als wären wir kleine Kinder.
Traherne

Mein Anteil ist, meinen Kopf aufs Spiel zu setzen und nicht an mich zu denken;

Seiner, mir einen neuen Kopf zu schenken. Rumi

Es scheint vernünftig zu sein, dich von deinem schlechten Karma zu befreien, um so den Weg zur Erleuchtung frei zu machen. Das Problem ist nur, das dies nicht besonders gut funktioniert ... Sieh zuerst, Wer du bist. Erlange zuerst Erleuchtung und verdiene sie dir dann später. Ummon

4. Nach Wem schauen?

O Herr, für mich bist du ganz sichtbar, und dein Wesen ist vereint mit meiner Natur. Symeon der Neue Theologe

Ich sehe Gott realer als ich dich sehe. Ramakrishna

Selig sind, die reinen Herzens sind, denn sie werden Gott schauen. (Mt 5,8)
Jesus

Suchet vielmehr zuerst Sein Reich und Seine Gerechtigkeit! Dann werden euch all diese Dinge hinzugefügt werden. (Mt 6,33) Jesus

Gott wendet die Sinne nach außen, deshalb schaut der Mensch nach außen, nicht in sich selbst hinein. Hin und wieder ist es einer kühnen Seele gelungen, zurückzuschauen und sich selbst zu finden. Wer die lautlose, geruchlose, geschmacklose, unberührbare, formlose, übernatürliche, nicht verfallende, anfangs- und endlose, unveränderliche Realität kennt, der wird aus dem Rachen des Todes befreit.
katha-upanishad

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Kommentare
Gestern Nacht geschah etwas Interessantes. Ich bekam Besuch von einem Mann, den ich nicht sehr gut kannte. Er bemerkte eine Papierrolle an der Wand, auf der in kalligraphischer Schrift nur der Buchstabe für „Mu“ (Nichts) stand. Er fragte: „Toler san, hast du schon einmal die Welt des Mu betreten?“ Ich sagte: „Ja. Viele Male.“ Daraufhin fragte er: „Wie machst du das? Und zu welchen Zeiten?“ Ich sagte: „O, man kann es jederzeit tun”. Er fragte: „Wie?“ Also führte ich ihn durch das Zeige-Experiment. Als ich zu der Frage kam: „Nun, was siehst du an dem Ort, auf den dein Finger zeigt?“, sagte er: „Nichts“. Ich sagte: „Nun, das ist Mu, nicht wahr?“ Er dachte etwa zehn Sekunden darüber nach, dann lachte er plötzlich laut auf, klatschte in die Hände und sagte: „Seit Jahren habe ich darüber nachgesonnen, und du hast es mir in einer Minute gezeigt!“, und er dankte mir überschwänglich.
J.T. (Zen Abt) Japan

Der Zeige-Finger war der entscheidende Kniff, und ich stellte mit Erstaunen und Entzücken fest, dass ganz einfach, klar und jederzeit zugänglich wurde, was vorher nur nach gründlicher Vorbereitung zufällig und selten geschehen war.
A.M. Australia

Wenn ich meinen Zeigefinger auf „mich” richte und ihn näher dahin bringe, wo mein „Kopf” sein sollte, stelle ich fest, dass er verschwindet und sich im „Nichts“ auflöst. Es gibt hier scheinbar ein gewaltiges „Schwarzes” Loch oder ein Loch voll „Nichts“, in das sich das ganze wahrgenommene Universum auflöst und aus dem es zugleich kontinuierlich erschaffen wird. Absolut überwältigend!
A. Israel.

Ich erhielt von D. Harding eine freundliche Antwort auf meine Fanpost. Etwas, das er sagte, möchte ich mit Euch teilen. Ich hatte ihm erzählt, dass ich nicht beschreiben konnte, was ich im Zeige-Experiment sah, dass es aber trotzdem klar und evident war. Er antwortete:

„Ja, der Zeigefinger ist ein kraftvoller Zeiger. Und ich verstehe, was Sie mit der Aussage meinen, dass Sie nicht beschreiben können, auf was Sie zeigen. Allerdings werden Sie mir gewiss zustimmen, dass eigentlich nur diese innere Klarheit adäquat beschrieben werden kann – wie zum Beispiel mit: grenzenlos, leer, voll, unvergänglich, der unbewegte Beweger, hellwach. Das hingegen, worauf wir außen zeigen, kann nie angemessen beschrieben werden. Denn unzählige Details fehlen, plus all die Eigenschaften, die Objekte zu dem machen, was sie sind. Wie man zu sagen pflegte: ‚Nur Gott kann vollkommen erkannt werden, weil Gott vollkommen einfach ist.’ Dinge hingegen sind im Wesentlichen wie ‚grad nicht zu Hause’. Zum Beispiel: Was ist mein Körper? Eine Amputation dieser rechten Hand könnte ich jahrzehntelang überleben – wie lange die Amputation meiner Sonne?"

Ein eleganter (Finger)Schwenk, eine tiefgründige Wirkung, und dazu noch eine, die für mich wirklich erfahrbar ist.
C.C. USA.

Wenn du deine Hand anschaust

Kannst du anfangen zu verstehen

Wer du wirklich bist?

Wenn du den Himmel anschaust

Wo hört dieses ‚Ich’ auf?

Fällt der Groschen?

Wenn du deinen Finger umdrehst zu dir selbst und sagst

„Schau wer dieses Zeigen macht“

Kann es sehr enttäuschend sein

Keinen König zu sehen.

„Was ist der springende Punkt?“ frage ich mich

Aber ich erfasse ihn nicht indem ich frage was

Der springende Punkt ist die Grenze des Seins

Und das ist wenn ich beginne einfach zu schauen

Nun schaue ich auf mich selbst und bin nicht wirklich da

Es ist wirklich seltsam dass dieses ‚Ich’

Obgleich so ein unbedeutendes bisschen Unermesslichkeit

Solch einen Hang hat

Zu fühlen wie alle Dinge sich drehen

Um ihren intensiven Sinn für Selbstherrlichkeit

Und doch ist es wahr

Wo das Universum beginnt

BIN ICH!!!


Peter Scott

Als ich die Antwort fand, indem ich mit meinem Finger auf die Leere hier zeigte, kam im ersten Moment die Reaktion auf: „Das kann es nicht sein; es wäre zu simpel, zu einfach. Denn ich zeige auf das, was ich schon mein ganzes Leben lang war: der wirkliche H. Wie kann Douglas sagen, dass H. die Antwort ist?“ Dann aber, wenige Sekunden später, realisierte ich, dass dieses höchst intime Erlebnis von H. die Antwort IST, weil es sich gar nicht um ‚H’ handelt. Es handelt sich vielmehr um reines Bewusstsein, irrtümlich verkannt durch den Gedanken ‚das ist nur H’. Bei dieser Einsicht sprang mir die Antwort direkt ins Gesicht als die, die sie immer gewesen war: die Leere hier, aus der die Welt dort hervorgeht. Sofort verstand ich, dass es in Wirklichkeit keine anderen Leute gibt. Alle ‚Personen’ da draußen (wie sie in dieser Leere erscheinen) leben in Wirklichkeit aus genau dieser gleichen Leere hier heraus, ihrer höchst intimen Ich-heit. Allerdings glauben die meisten, dass diese Ich-heit klein und verwundbar ist, was dazu führt, dass sie sich einsam, unbedeutend und schutzbedürftig fühlen. Das Ego kann mit der Realität, der es angehört, nicht umgehen. Tatsächlich war alles was ich ‚tat’ zu erkennen, dass ich ein Ego habe, es aber nicht bin. Jetzt hilft das Ego H. durchs Leben, und ich bin nur noch Zeuge und genieße das Spiel.
H.E. Holland

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